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  • Helden der Hauptstadt - Neue Impulse: Die 2. Folge ist online!

    Autor: Conrad Mildner

    WG-Casting! Max und Chris gründen ihre neue WG, aber das sind nicht die einzigen Hürden für die Helden der Hauptstadt. Hier ist die brandneue Folge!

    Letzte Woche berichtete ich HIER bereits über diese neue Berliner Webserie. Jeden Mittwoch erscheint eine weitere Folge. Wer die erste Folge verpasst hat, kann sie HIER nachholen.

    Weitere Infos zur Serie und zu den Hintergründen erfahrt ihr auf der offiziellen Seite, auf Facebook und natürlich beim hauseigenen Youtube-Channel.

  • "Der große Trip" (USA 2014) Kritik - Selbstfindung im episodischen Gedankenrausch

    Autor: Pascal Reis

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    "God is a ruthless bitch."

    Schon wieder lockt er, der Ruf der Wildnis. Im Falle von „Der große Trip – Wild“ ist dieser Antrieb, hinaus in die Natur zu schreiten, über Pfade zu waten, die nur wenige Menschen zuvor betreten haben, intrinsisch motiviert: Die unendlichen Weiten des Pacific Crest Trail fungieren im neuen Film von Jean-Marc Vallée als genügsame Klammer der Selbstverwirklichung. Aber dieses Genre vom strauchelnden Individuum, das sich durch die Wälder, eisigen Schnee und spröde Wüsten kämpfen, scheint ohnehin ein äußerst interessantes zu sein – Und profitable Anlaufstelle, wenn man sich den Abenteuern realer Persönlichkeiten annehmen möchte. Mit „Into the Wild“ verfilmte Sean Penn die idealistische und ebenso tragische Geschichte von Christopher McCandless, John Curran nahm sich mit „Spuren“ der beeindruckenden Geschichte von Robyn Davidson an,die 1975 eine unglaubliche Strecke von 3.200 Kilometern zu Fuß zurücklegte. McCandless und Davidson trafen sich in ihrer Abneigung gegenüber der modernen Gesellschaft, Cheryl Strayed ging es da anders.

    In ihrem Roman „Der große Trip: Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst“, natürlich ein Bestseller, schrieb Strayed ihre Erfahrungen nieder und verdeutlichte, dass es nicht ihr Umfeld war, mit dem sie haderte, sondern mit der Person, zu der sie nach und nach geworden ist. Die einzige Möglichkeit, um sich selbst wieder ein Stück weit zu akzeptieren, sah sie in der Überquerung des über 1.000 Meilen langen Pacific Crest Trail: Von der mexikanischen Grenze, entlang der US-Westküste bis rauf nach Kanada. Nachdem Cheryl Strayeds Mutter Bobbi (hier gespielt von der tollen Laura Dern) in kürzester Zeit ihrem Krebsleiden erlagt, bricht für Cheryl eine Welt zusammen, was nicht nur die 7-jährige Ehe mit Paul (Thomas Sadoski) zerbrechen lässt, sondern auch ihre Existenz in nymphomanische Züge und exzessiven Heroin-Konsum entgleiten lassen. Was an dieser Stelle aber noch gar nicht klargestellt wurde: Gespielt wird Cheryl Strayed von einer famosen Reese Witherspoon, der es gelingt, die fordernde Palette an Emotionen mit nachdrücklicher Authentizität auszuarbeiten.

    Man wusste es schon früh, dass Reese Witherspoon eine tolle Schauspielerin ist, nun aber, mit „Der große Trip – Wild“, den ihre Produktionsfirma finanzierte, hat sie eine künstlerische Reife erlangt, die sie zu den wirklich Großen in der Branche aufsteigen lässt: Die Furchen der Trauer auf ihrer Seele, die Verzweiflung in ihren Augen, das verschmitzte Lächeln, welches sich in ihren Grübchen entlädt, Witherspoon ist dieser Rolle gewachsen und Jean-Marc Vallée darf sich glücklich schätzen, nach Matthew McConaughey und Jared Leto, die beide einen Oscar für ihre Performance in „Dallas Buyers Club“ ergattern konnte, eine derart talentierte Darstellerin an vorderster Front aufzubieten. Was schnell auffällt: „Der große Trip – Wild“ ist ein bescheidener Film; einer, der sich nicht in den pittoresken Landschaftpanoramen suhlt, der sich aber auch nicht anschickt, Yves Bélangers Kamera jenen sklavisch nachzueifern, sondern die Expedition von Cheryl Stryed als Marsch an den Rand (und darüber hinaus) der Zivilisation versteht, noch mehr aber in das Innenleben seiner Protagonistin.

    Metaphorisch ist da ihr Rucksack zu betrachten, von anderen Pilgern scherzhaft „Monster“ genannt, den sie mit Unmengen an unnützem Kram vollstopft und einen wahren Kampf ausfechten muss, um ihn überhaupt stemmen zu können. „Der große Trip – Wild“ kanalisiert diesen wenig subtilen Umstand aber nicht in eine eindeutige Bahn: Weder Traumata noch die Bewältigung dieser wiegen schwerer, es hält sich die Waage, Nick Hornby und Vallée suchen den Zwischenraum, die Überleitung, die Assoziation, die es selbstverständlich auch unumgänglich macht, idyllische Einstellungen ruckartig durch Erinnerungen und Halluzinationen zu unterbrechen. Zu Beginn erfolgt das nur in der Ellipse des Schnitts, „Der große Trip – Wild“ setzt das Mosaik nach und nach zusammen, bleibt volatil, lässt das Frönen der Theatralik und Melodramatik nie Rechnung tragen, hier besitzt der Gedankenrausch höchste Priorität, zusammengehalten von einer aufopferungsvollen Reese Witherspoon und dem motivisch eingesetzten „El Condor Pasa“ von Simon & Garfunkel. Definitiv ein Film, der sich seine Zweitsichtung verdient hat und auch dann durchaus noch Chancen hat, zu wachsen.

  • "The Guest" (USA 2014) Kritik - Manchmal kommen sie wieder

    Autor: Conrad Mildner

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    "Cold as ice, this face I see."

    Eisblaue Augen, Haare aus Beton und ein Körper wie ein Unterwäschemodel: Wer würde solch einen Adonis nicht in die eigenen vier Wände lassen? Regisseur Adam Wingard und Drehbuchautor Simon Barrett verdrehen kurzerhand die Vorzeichen ihres letzten Genrestreichs „You're Next“ und holen den „War on Terror“ zurück auf amerikanischen Boden, speziell ins Leben einer „typisch“ weißen Mittelklassefamilie. Dafür reichen Wingard und seinem Kameramann Robby Baumgartner auch nur ein paar Bilder, um den Film in Gang zu kriegen. Die Mutter verabschiedet Mann und Kinder, leicht abwesend. Einen Schwenk über alte Familienfotos später und wir verstehen die glasigen Augen von Mrs. Peterson (Sheila Kelley). Ihr Sohn Caleb ist im Nahen Osten gefallen und ohne es zu ahnen beschwört ihre Trauer David (Dan Stevens) auf die Schwelle. David, wie gesagt gutaussehend, Ex-Militär und angeblicher Vertrauter Calebs, der ihn bat im Todesfall nach seiner Familie zu sehen. Der höfliche, junge Mann wird herzlich aufgenommen und revanchiert sich mit äußerst unterschiedlichen „Hilfeleistungen“, wie z.B. dem Vermöbeln der Bullys von Sohn Luke (Brendan Meyer). Still und leise wird er zu einem unverzichtbaren Teil der Familie, wenn auch sehr zum Misstrauen von Tochter Anna (Maika Monroe).

    Mehr sei hier nicht verraten und ohnehin macht „The Guest“ am meisten Spaß, wenn man so gut wie nichts über ihn weiß. Noch mehr Spaß macht er allerdings, kennt man den Nährboden, auf dem er gewachsen ist. Schon mit „You're Next“ empfahl sich Wingard als neuer John Carpenter. Der ostentative 80er Soundtrack, getragen von treibenden Synthiemelodien, legt sich wie eine zweite Haut über den Film, der sich allenfalls als Update vergangener Genreträume versteht. Umso schöner, dass diese Überführung nahtlos funktioniert, was auch daran liegt, dass Wingard die Replik der Kopie vorzieht. Er also Zitat und Verweis in den Dienst des eigenen, originären Kinos stellt. So strotzt „The Guest“ eben nicht nur vor Reflexionen der beliebten Vorbilder, sondern vornehmlich dem lustvollen Perspektivenwechsel zu Wingards letztem Film, „You're Next“, wo ein anderer Gast, die neue Freundin des ältesten Sohns, zur ungeahnt kampferprobten Heldin wird, während die reiche Großfamilie um sie herum von einer Horde Psychopathen mit Tiermasken gejagt wird. Wo „You're Next“ noch ganz bildlich zutiefst vergiftete Familienbande demaskierte, versteckt sich das Grauen in „The Guest“ hinter einer weitaus subtileren Maske. Als sich die Heldin im letzten Film plötzlich als unerwartet effektive Kämpferin outet, erntet es Beifall. Bei „The Guest“ spielt sich diese Solidarisierung mit Gewalt dagegen auf mehreren Ebenen ab. Auch David entpuppt sich als beinah unbesiegbare Killermaschine, allerdings auch als Vorzeigeveteran, Sexsymbol und bester Freund. Barrett und Wingard lassen diese Rollen sich allzu gerne überschneiden und verwischen die Linie zwischen gebetenen und ungebetenen Gast. Sprich, wo „You're Next“ klare Grenzen zwischen Helden und Schuften sowie Innen und Außen, Wahrheit und Lüge zog, werden sie in „The Guest“ aufgelöst.

    Dieses Prinzip spiegelt sich auch ästhetisch wider. So lässt Wingard ein ganzes Diner zu den Klängen von Stevie B's Schmachtballade „Because I Love You“ hochgehen. Der Spagat zwischen Ernst und Ironie gelingt zwar nicht immer, doch die konstante Verwirrung, ob formal oder inhaltlich, hilft dem Film letztendlich. Die große Frage, wer oder was David nun ist, warum, wieso weshalb, versucht das Drehbuch eher unter den Tisch fallen zu lassen. Wirklich interessant ist das ohnehin nicht. Wingard vertraut nicht auf die bloße Konstruktion, sondern auf den Moment. Davids Beziehung zu Anna und Luke ist das eigentliche Kampffeld auf dem sich „The Guest“ austobt. Im atemberaubenden Finale treffen alle drei in der menschenleeren, für eine Halloweenparty reich geschmückten Turnhalle der High School aufeinander. Dazu ein Funhouse-Labyrinth als Höllengebilde inkl. einem Spiegelkabinett wie aus Orson Welles' „Die Lady von Shanghai“ und einer nebelverhangenen Tanzfäche wie zur schönsten Prom Night. Noch immer ist aus David nicht der bloße Superbösewicht geworden, allenfalls ein charmanter Todesengel, zumindest der perfekte Soldat; geboren, um zu sterben. Luke und Anna werden auf äußerst drastische Weise mit dem Tod des gefallenen Bruders konfrontiert, den bisher Alltag, Job, Freund_innen und Drogen erfolgreich fern gehalten haben. David ist nicht nur ein Schatten Calebs. Er ist ein Schatten des Krieges und heute ebenso schwer zu vertreiben wie im damaligen Genrekino.

    "The Guest" erscheint am 24. April 2015 auf Bluray und DVD bei Splendid Film.

  • Neue Webserie: Helden der Hauptstadt geht online!

    Autor: Conrad Mildner

    Zwischen Alternativ-Kiez und Ghetto: Das ist "Helden der Hauptstadt". Eine Geschichte von kleinen Helden, geplatzten Träumen, der Suche nach dem Glück und vor allem Freundschaft...

    Vor ein paar Wochen feierte die neue Webserie bereits ihre große Kinopremiere und nun ging die erste von fünf vorproduzierten Folgen endlich online. Im Piloten von Helden der Hauptstadt treffen wir Max Schreiber, der in seiner Heimat Berlin gestrandet ist und weder vor noch zurück kommt. Einige unverhoffte Wiedersehen ändern die Situation allerdings schneller als er das für möglich gehalten hat.

    Vor ca. zwei Jahren erzählte mir ein Kollege, er habe vor eine Webserie zu drehen, und zwar gleich mehrere Folgen je ca. einer halben Stunde. Alles komplett auf No-Budget-Basis produziert. Diese Idee haben viele, doch nur wenigen gelingt es auch sie umzusetzen. Ingo Vollenberg ist es, auch dank eines großen, engagierten Teams, gelungen. Auch ich habe im letzten Jahr mehrmals an diesem Projekt mitgearbeitet, in erster Linie als Kameramann und Cutter. Darüberhinaus aber auch als Darsteller in einer kleinen Rolle. Wer will, kann mich ab 1:40 des Piloten als nörgelnden Berlin-Hasser Harald erleben.

    Weitere Infos zur Serie und zu den Hintergründen erfahrt ihr auf der offiziellen Seite, auf Facebook und natürlich beim hauseigenen Youtube-Channel.

    Ich hoffe ihr "schaltet" ein. Wem die erste Folge nicht reicht, kann sich auch gerne die drei kürzeren Pre-Episodes ansehen, die in den letzten Wochen veröffentlicht wurden und die Vorgeschichte zur Serie erzählen. Viel Spaß!

  • Filmkritiken zu "Männerhort", "Among the Living – Das Böse ist hier" und "Wish I Was Here"

    Autor: Pascal Reis

    „Männerhort“ (DE 2014)

    von Franziska Meyer Price, u.a. mit Elyas M'Barek, Christoph Maria Herbst und Detlev Buck

    Die kommerzialisierte Manufaktur deutscher Massenkalauer rodelt und röchelt weiter: Der nächste gelbliche Auswurf in Form von „Männerhort“ darf sich natürlich ebenfalls in eine Reihe zu „Vaterfreuden“ und horrender Konsorten gesellen und zieht den Zuschauer geradewegs in ein überstrahltes (und unterbelichtetes) Paralleluniversum, in dem es wiederholt keine sozialen Schichten zu geben scheint, sondern nur die architektonisch chic verzweigte Neubausiedlung irgendwo in Frankfurt. In den Hauptrollen sehen wir ein Arschloch (Christoph Maria Herbst), einen Schwulen (Detlev Buck) und Elyas M'Barek (würg) – das muss als Charakterisierung genügen, dachten sich David Ungureit und Rainer Ewerrien übrigens auch –, die den infernalischen Plan der Frauenwelt glücklicherweise aufgedeckt haben: Die „Enteierung“ (Zitat) des männlichen Geschlechts. Hört, hört. Und so errichten sie ihr titelgebendes Refugium in einen Heizungskeller, wo sie einfach mal...männlich sein dürfen: Bier trinken, Fußball gucken und rangeln (äh) auf der Couch. Dass „Männerhort“ Gallonen von Öl in die lodernde Flamme komplementärer Gender-Debatten gießt, ist ihm leider nicht bewusst, dafür ist er zu naiv und zu selbstgefällig, was es ihm selbstredend auch unmöglich macht, seine umnachtete Nummernrevue von Klischees und noch mehr Klischees zu entkräften, anstatt sie nur im Stakkato zu reproduzieren. Am Ende folgt dann die beflissene Selbsterkenntnis, die großen Gesten dürfen aufklappen und der Weg zurück in die Spießigkeit besenrein gekehrt werden. Danke, mal wieder. Für nichts.

    „Among the Living – Das Böse ist hier“ (FR 2014)

    von Alexandre Bustillo und Julien Maury, u.a. mit Théo Fernandez, Béatrice Dalle und Francis Renaud

    Da haben sich zwei gefunden und man wünscht sich, dass sie nie wieder voneinander lassen: Alexandre Bustillo und Julien Maury, zwei Künstler, auf deren Visitenkarte die Gravur 'Horrorfilmregisseure mit Passion' einen angemessenen Platz gefunden hätte. Nach dem sehr sinnlichen „Livid – Das Blut der Ballerinas“ entladen sich die Blutsbrüder zwar nicht mehr auf der interpretativen Ebene, dafür umso stärker auf der assoziativen. Sieht man sich „Among the Living – Das Böse ist hier“ an, fühlt man sich unweigerliche in die 1970er Jahre zurückversetzt, als etwa ein Dario Argento dramaturgischen Profit einzig in seiner stilprägenden Farbkonstellation zog, als das Horror-Kino auf Stimmung(en), denn auf inhaltliche Kohärenz gesetzt hatte und immerzu für den präzise stilisierten Moment lebte. „Among the Living – Das Böse ist hier“ funktioniert da ganz ähnlich: Als Gesamtkonstrukt wenig ergiebig, einem zerschossenen Flickenteppich gleich, sind die mehr als kompetent ausgestanzten Einzelszenen von Bedeutung. Bustillo und Maury zünden ein Genre-Potpourri aus Motiven und Referenzen, irgendwo zwischen moderner Bestialität, nostalgischem Schauer, zwischen beängstigender (!) Home Invasion und dem Verlust kindlicher Unschuld. Wer sich mit einer gesunden Genreaffinität versehen sieht, kommt bei „Among the Living – Das Böse ist hier“, dieser kleinen, gemeinen Perle, auf seine Kosten.

    „Wish I Was Here“ (USA 2014)

    von Zach Braff, u.a. mit Zach Braff, Kate Hudson und Mandy Patinkin

    Mit „Garden State“ fing das Autorenfilmerdasein von Zach Braff doch so entzückend an: Sein sensibler Diskurs über eine strauchelnde Generation, seine Generation, die sich allen Chancen zur Weiterentwicklung ausgesetzt sah, aber keine Kraft mobilisieren konnte, diese in Angriff zu nehmen, bestach durch ihre Warmherzigkeit, ihre plastischen Charaktere. Wer von „Wish I Was Here“ wirklich eine Art „Fortsetzung“ zu „Garden State“ erwartet, schaut frühzeitig bedröppelt in die Röhre. Seine Crowdfunding-Finanzierung hat bereits genügend Wellen geschlagen, die Rechtfertigung des ganzen Bohei aber bleibt Braff seinem Publikum mehr als schuldig. „Wish I Was Here“ ist einer dieser Filme, die man als harmoniesüchtige Schmalzlocke noch irgendwo akzeptieren könnte, würden sie sich nicht so durch und durch blasiert in die bedeutungsschwangeren Gesten, die salbungsvollen Posen eingraben. Zach Braff geriert sich als Kitt einer dysfunktionalen Familie, die durch die Krebserkrankung des Vaters (Mandy Patinkin) langsam wieder einen Draht zueinander findet – So weit, so schal. Dass „Wish I Was Here“ letzten Endes (immerhin) nicht alle Träume seiner Figuren verwirklicht, ändert nichts an der Tatsache, das Braffs sentimentales Rühren an den großen Themen (Wer bin ich? Wo geht es hin?) immerzu in formelhaften Schmalspurdramatik mundet: Hier kullert eine Krokodilsträne die Wange entlang, auf der Tonspur dazu immerzu flankiert vom passende Indie-Heuler, und am Ende bleibt das Lachen, das Surfbrett, der Sprung ins befreiende Blau und der Krebs als Geheimrezept für den Weltfrieden.

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